Alarm


Der nächste Ausbildungsdienst  findet am 21. Mai 2012 um 19:00 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2012

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Der Alarm dient dem Zusammenrufen von Feuerwehrkameraden und -kameradinnen durch die Leitstelle, nachdem bei dieser ein Notruf eingegangen ist.

Früher schon, als es noch keine organisierten Feuerwehren gab, wurden die Bewohner bei einem Feuer alarmiert. Dies geschah über eine spezielle Feuerglocke, die in vielen Kirchtürmen hang und einen besonderen Klang hatte. Es wurden auch auffällige Gegenstände (z. B.: bunte Körbe) an den Türmen befestigt, damit man tagsüber schon von weitem sehen konnte, dass Feueralarm ausgegeben wurde. Es gab auch so genannte Feuerreiter, die mittels einer Trompete Alarm ausriefen.

 

Sirenenalarmierung

Eine Methode ist die laute Alarmierung über eine oder mehrere im Ort installierte Sirenen (wir haben in Hötzum 2 davon).  Diese Alarmierung ist heute meist nur noch bei kleineren Wehren verbreitet, da nur noch rund 16 Prozent der Gemeinden über Sirenen verfügen. In den meisten Feuerwehren wird nur noch mit Funkmeldeempfängern alarmiert. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass beide Alarmierungsarten geschaltet sind.

 

Stiller Alarm

Der STILLE ALARM über tragbare Funkmeldeempfänger ist die heute am weitesten verbreitete Methode. Diese Geräte werden im Einsatzfall durch die Leitstelle ausgelöst. Nach der althergebrachten analogen Alarmierung und dem darauffolgenden Signalton des Funkmeldeempfängers erfolgt seitens der alarmierenden Stelle eine kurze Durchsage, um welche Art von Einsatz es sich handelt.

Bei diesen beiden Methoden werden die Sirenen von der Leistelle über Funk, ebenso wie die Funkmeldeempfänger, durch eine 5-stellige Tonfolge oder einen Radio-Identifikations-Code ausgelöst. Meist geht dies auch vom Feuerwehrhaus selbst, wo in vielen Fällen, außen am Gebäude, ein Druckknopfmelder angebracht ist.

 

Funk-Alarmierung

Bei Übungen und Dienstfahrten kann die Feuerwehr auch direkt über Funk alarmiert werden. Natürlich nur, wenn sie sich bei der Leitstelle als auf Empfang befindlich gemeldet hat.

 

Alarmierung per Telefon

Diese Alarmierungsart kommt meist nur bei Kleineinsätzen zum Gebrauch. Wenn es sich zum Beispiel um eine nicht dringende Angelegenheit handelt, bei der nur wenige Kameraden benötigt werden. Die Leitstelle setzt sich in solchen Fällen oft mit dem Ortsbrandmeister oder einer anderen Führungskraft telefonisch in Verbindung, welche die benötigten Kräfte wiederum telefonisch zusammenruft.