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Der Alarm dient dem Zusammenrufen von Feuerwehrkameraden und
-kameradinnen durch die Leitstelle, nachdem bei dieser ein Notruf eingegangen
ist.
Früher schon, als es noch keine organisierten Feuerwehren gab, wurden die
Bewohner bei einem Feuer alarmiert. Dies geschah über eine spezielle
Feuerglocke, die in vielen Kirchtürmen hang und einen besonderen Klang hatte.
Es wurden auch auffällige Gegenstände (z. B.: bunte Körbe) an den Türmen
befestigt, damit man tagsüber schon von weitem sehen konnte, dass Feueralarm
ausgegeben wurde. Es gab auch so genannte Feuerreiter, die mittels einer
Trompete Alarm ausriefen.
 | Sirenenalarmierung |
Eine Methode ist die laute Alarmierung über eine oder mehrere
im Ort installierte Sirenen (wir haben in Hötzum 2 davon). Diese
Alarmierung ist heute meist nur noch bei kleineren Wehren verbreitet, da nur
noch rund 16 Prozent der Gemeinden über Sirenen verfügen. In den meisten
Feuerwehren wird nur noch mit Funkmeldeempfängern alarmiert. Es besteht aber
auch die Möglichkeit, dass beide Alarmierungsarten geschaltet sind.
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Stiller Alarm |
Der STILLE ALARM über tragbare Funkmeldeempfänger ist die
heute am weitesten verbreitete Methode. Diese Geräte werden im Einsatzfall
durch die Leitstelle ausgelöst. Nach der althergebrachten analogen
Alarmierung und dem darauffolgenden Signalton des Funkmeldeempfängers erfolgt
seitens der alarmierenden Stelle eine kurze Durchsage, um welche Art von
Einsatz es sich handelt.
Bei diesen beiden Methoden werden die Sirenen von der Leistelle über Funk,
ebenso wie die Funkmeldeempfänger, durch eine 5-stellige Tonfolge oder einen
Radio-Identifikations-Code ausgelöst. Meist geht dies auch vom Feuerwehrhaus
selbst, wo in vielen Fällen, außen am Gebäude, ein Druckknopfmelder angebracht
ist.
 | Funk-Alarmierung |
Bei Übungen und Dienstfahrten kann die Feuerwehr auch direkt über Funk
alarmiert werden. Natürlich nur, wenn sie sich bei der Leitstelle als auf
Empfang befindlich gemeldet hat.
 | Alarmierung per Telefon |
Diese Alarmierungsart kommt meist nur bei Kleineinsätzen zum Gebrauch.
Wenn es sich zum Beispiel um eine nicht dringende Angelegenheit handelt, bei
der nur wenige Kameraden benötigt werden. Die Leitstelle setzt sich in
solchen Fällen oft mit dem Ortsbrandmeister oder einer anderen Führungskraft
telefonisch in Verbindung, welche die benötigten Kräfte wiederum telefonisch
zusammenruft.
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